Good Night OZ

Nach Tagen des Wartens, des im Auto B¸cher lesens und Playstation zockens war es nun vor 3 Tagen endlich soweit. Ich bin mein Auto, oder was davon ¸brig geblieben ist, losgeworden. 2100 Dollar hab ich noch bekommen. Ein schlitzohriger Israeli hat sich erbarmt, jedoch hart verhandelt. Nach erbarmungslos langer Probefahrt und gleichzeitigen Anfahrung der Autoummeldestelle, dr¸ckte er mir endlich die Kohle in die Hand, ich packte meine sieben Sachen und grinste mir einen, w‰hrend ich bepackt wie ein Esel im Zug zur¸ck nach Kings Cross stand. Endlich frei! Endlich nicht mehr wie ein Penner auf der Strafle (zugegebenermaflen zwar auf der Strafle, aber in meinem supergem¸tlichen Doppelbett) schlafen und mich jeden morgend in irgendein Hostel schleichen um zu duschen, um dann den Rest des Tages zu versuchen mich besch‰ftigt zu halten, um dann bei Dunkelheit mich ins Auto zu verkriechen. Genial. Das mir bekannte Travellers Rest Hostel angesteuert, in dem es zwar nach K‰sef¸flen riecht, aber sehr gem¸tlich ist, 2 Tage gebucht und beim K‰ffchen eine im Innenhof gepafft. Danach Lea und Sina, 2 M‰dels aus Stuttgart, die ich zusammen mit Frank auf der Strafle beim Auto verhˆkern kennen lernte, bescheid gesagt, dass diesen Abend nun mal gefeiert wird und direkt einen abartig billigen Goon (wers immer noch nicht weifl, abscheulicher Wein im 4 Liter Tetrapak) gekauft. Gegen 10 wurde in deren Hostel getroffen, mit lauten Engl‰ndern und 2 anderen Deutschen getrunken und gegen Mitternacht gings dann zum Abschluss nochmal in die gute alte World Bar. Voll und laut wie immer wurde dann bis fr¸h ged‰nzt. Hab mich lange nich mehr so befreit gef¸hlt wie an diesem Abend. Ich verabschiedete mich von den Leutchen, deren Flieger ging ein paar Stunden sp‰ter, wachte morgens vˆllig zufrieden, aber mit Kater, auf.
Zum ersten Mal f¸hlte ich mich hier in Sydney wie ein gewˆhnlicher Tourist. Ich schnappte mir einen Plan von Sydney an der Rezeption, ganz unauff‰llig, damit auch ja keiner denkt, ich bin neu hier, obwohl ich hier um die 2 bis 3 Monate verbracht habe, und kreuzte s‰mtliche Sehensw¸rdigkeiten an, die ich mir vor meinem glorreichen Abflug noch geben wollte. So gings dann nacheinander in die Art Gallery of NSW (kann ich empfehlen, ist kostenlos), in das NSW Regierungsgeb‰ude (denke ich zumindest dass es das war), ins Casino (wahrscheinlich wollte mein inneres ich nochmal versuchen meine Laune zu verderben, hats auch geschafft), am n‰chsten Tag wieder voller Tatendrang 250 Meter hoch auf den Sydney Tower, 153 Fotos sp‰ter wieder hinunter, ins Rathaus (der Besuch beschr‰nkt sich auf ein 1 mal 1 Meter groflen betretbaren Bereich), ins schˆn teure und schˆne Aquarium, zu “Clash of the Titans” (einer der schlechtesten und eindeutig nur zum Geld verdienen durch Doofies wie mich gemachte Film aller Zeiten), ins abgefahrene Museum of Contemporary Arts (mein zweiter Besuch). Ein Marathon. Ich w¸rde gerne mal die Kilometer nachz‰hlen, die mein armer Kˆrper zu laufen hatte.
Meine letzte Station war Paddys Market in Chinatown, um noch rechtzeitig Souvenirs zu ergattern, was jedoch in einem halben Nervenzusammenbruch geendet ist. Also liebe Verwandtschaft, bitte nicht bˆse sein, wenn es nix von diesem Souvenir-Schrott nach Deutschland schaffen wird.
Nach letztmaligen abh‰ngen im Botanischen Garten, bei Sonnenschein und Blick auf die Oper, gings an die letzten organisatorischen Dinge. Nun werd ich meine W‰sche abh‰ngen, packen (durch die Klauerei bin ich erstaunlich leicht bepackt), und nochmal Sydney Smog einatmen.
Morgen, am dritten April, gehts nach Hongkong. Auch da bin ich nur Tourist und ich freue mich schon sehr darauf. Ebenso freue ich mich auf den Duty Free Shop im Flughafen;) Dort kann ich mir 10 mal soviel Tabak kaufen, wie ich hier in OZ kˆnnte und auch tun musste.
Die n‰chste Mail kommt aus Hongkong!
Bis demn‰chst!

Nach Tagen des Wartens, des im Auto Bücher lesens und Playstation zockens war es nun vor 3 Tagen endlich soweit. Ich bin mein Auto, oder was davon übrig geblieben ist, losgeworden. 2100 Dollar hab ich noch bekommen. Ein schlitzohriger Israeli hat sich erbarmt, jedoch hart verhandelt. Nach erbarmungslos langer Probefahrt und gleichzeitigen Anfahrung der Autoummeldestelle, drückte er mir endlich die Kohle in die Hand, ich packte meine sieben Sachen und grinste mir einen, während ich bepackt wie ein Esel im Zug zurück nach Kings Cross stand. Endlich frei! Endlich nicht mehr wie ein Penner auf der Straße (zugegebenermaflen zwar auf der Straße, aber in meinem supergemütlichen Doppelbett) schlafen und mich jeden morgend in irgendein Hostel schleichen um zu duschen, um dann den Rest des Tages zu versuchen mich beschäftigt zu halten, um dann bei Dunkelheit mich ins Auto zu verkriechen. Genial. Das mir bekannte Travellers Rest Hostel angesteuert, in dem es zwar nach Käsefüßen riecht, aber sehr gemütlich ist, 2 Tage gebucht und beim Käffchen eine im Innenhof gepafft. Danach Lea und Sina, 2 Mädels aus Stuttgart, die ich zusammen mit Frank auf der Straße beim Auto verhökern kennenlernte, bescheid gesagt, dass diesen Abend nun mal gefeiert wird und direkt einen abartig billigen Goon (wers immer noch nicht weifl, abscheulicher Wein im 4 Liter Tetrapak) gekauft. Gegen 10 wurde in deren Hostel getroffen, mit lauten Engländern und 2 anderen Deutschen getrunken und gegen Mitternacht gings dann zum Abschluss nochmal in die gute alte World Bar. Voll und laut wie immer wurde dann bis früh gedänzt. Hab mich lange nich mehr so befreit gefühlt wie an diesem Abend. Ich verabschiedete mich von den Leutchen, deren Flieger ging ein paar Stunden später, wachte morgens völlig zufrieden, aber mit Kater, auf.

Zum ersten Mal fühlte ich mich hier in Sydney wie ein gewöhnlicher Tourist. Ich schnappte mir einen Plan von Sydney an der Rezeption, ganz unauffällig, damit auch ja keiner denkt, ich bin neu hier, obwohl ich hier um die 2 bis 3 Monate verbracht habe, und kreuzte sämtliche Sehenswürdigkeiten an, die ich mir vor meinem glorreichen Abflug noch geben wollte. So gings dann nacheinander in die Art Gallery of NSW (kann ich empfehlen, ist kostenlos), in das NSW Regierungsgebäude (denke ich zumindest dass es das war), ins Casino (wahrscheinlich wollte mein inneres ich nochmal versuchen meine Laune zu verderben, hats auch geschafft), am nächsten Tag wieder voller Tatendrang 250 Meter hoch auf den Sydney Tower, 153 Fotos später wieder hinunter, ins Rathaus (der Besuch beschränkt sich auf ein 1 mal 1 Meter groflen betretbaren Bereich), ins schön teure und schöne Aquarium, zu “Clash of the Titans” (einer der schlechtesten und eindeutig nur zum Geld verdienen durch Doofies wie mich gemachte Film aller Zeiten), ins abgefahrene Museum of Contemporary Arts (mein zweiter Besuch). Ein Marathon. Ich würde gerne mal die Kilometer nachzählen, die mein armer Körper zu laufen hatte.

Meine letzte Station war Paddys Market in Chinatown, um noch rechtzeitig Souvenirs zu ergattern, was jedoch in einem halben Nervenzusammenbruch geendet ist. Also liebe Verwandtschaft, bitte nicht böse sein, wenn es nix von diesem Souvenir-Schrott nach Deutschland schaffen wird.

Nach letztmaligen abhängen im Botanischen Garten, bei Sonnenschein und Blick auf die Oper, gings an die letzten organisatorischen Dinge. Nun werd ich meine Wäsche abhängen, packen (durch die Klauerei bin ich erstaunlich leicht bepackt), und nochmal Sydney Smog einatmen.

Morgen, am dritten April, gehts nach Hongkong. Auch da bin ich nur Tourist und ich freue mich schon sehr darauf. Ebenso freue ich mich auf den Duty Free Shop im Flughafen;) Dort kann ich mir 10 mal soviel Tabak kaufen, wie ich hier in OZ kˆnnte und auch tun musste.

Die nächste Mail kommt aus Hongkong!

Bis demnächst!

4 Antworten zu “Good Night OZ”

  1. Janine sagt:

    hey schnucki,

    endlich kommst du zurück, wobei ich es auch schade für dich find, dass du die zeit nicht komplett nutzt.

    wünsch dir viel spaß in hong kong……..wann geht denn der geplante flug nach berlin? würd gern zum flughafen kommen.

    aber erstmal sehen, wielang die wolke noch über europa hängt ;)

    ich drück dich

    janine

  2. Vadda und Mutsch sagt:

    Grüsse von den Türkeıreısenden. Wır sınd froh, dass sıch alles dann doch noch ın Wohlgefallen aufgeloesst hat. In wenıgen Tagen dann alle wıeder Deutsch – ım Maı dann auch dıe Schweızer. Tobı wırd eın Schweın kaufen und wır eın Fass Bıer – also bıs denne und guten Flug. Mach Dıch bereıt, Pool streıchen usw. ha, ha und hı, hı …dıe Famılıe hat Dıch bald wıeder…

  3. Steffen sagt:

    Hallöchen Sascha,
    krass das du schon früher zurück kommst.
    Genieß die Zeit die dir noch bleibt, bis good old Germany dich wieder hat.
    Wenn du zurück bist trinken wir ein Glas guten Scotch.
    Maddin, du natürlich auch.

  4. Maddin sagt:

    hey sascha bin voll neidisch honkong voll geil da will ich auch hin.