Auf heißen Kohlen

04.03. – 15.03.2010

Mein Auto ist nun in der Werkstatt. Leider hab ich mich nicht so glücklich angestellt, denn der Chef Rudy ist ein zwielichtiger Italiener, der mir die ganze Zeit nur Märchen erzählt. Die Rechnung wird immer dicker und der Werkstattaufenthalt immer länger. Nun will ich mal nich meckern über diese SCHEISSE, denn ich blicke vorraus auf den Autoverkauf, der in den nächsten 2 Wochen über die Bühne gehen muss und über meinen Flug nach Neuseeland am 1. April. Solange muss ich mir hier einen ab-chillen.

Die letzten Tage waren, sag ich mal, ganz gemütlich. Zusammen mit Maria bewohne ich ein günstiges Doppelzimmer in Assi-KingsKross. Wir sind die ganze Zeit damit beschäftigt umherzulaufen, ins Kino zu gehen und uns Filme reinzuziehen. Jeden Tag wird ordentlich ausgeschlafen und das Housekeeping nach Hause geschickt. Vorgestern gabs “Wolfman” im Kino (was für eine Enttäuschung!!!), vor einer Woche hab ich es dann doch noch geschafft mir Avatar anzuschauen. Wobei ich sagen muss, dass der Film als solcher echt nix besonderes ist, die Effekte und der 3D Effekt aber wirklich spitze sind. Oscars zurecht für “The Hurt Locker”!

wolfman

avatar-final-poster-official-fullsize

hurt_locker_ver3

Letztens waren wir im monströsen Centenials Park. Noch viel größer als der Botanische Garten, kann man sich dort wirklich gut verlaufen. Dort war auch die “Taste” Veranstaltung, ein Restaurant Festival, wenn man das so sagen kann. Leider wurde die Kundschaft schon am Eingang separiert. Eintritt: 30 Dollar und das Essen kostet ja dann auch noch was. Schade. Vorgestern hab ich mit Pietro bei seinem Kumpel Lorenzo übernachtet. Der wohnt dort in dem Haus von Freunden seiner Eltern. Ziemlich reiche Freunde, wie es scheint. Ein monströses, super chic eingerichtetes Haus auf einer Anhöhe mit fantastischem Blick auf den Bronte Beach. Dort konnte ich, durch Plünderung der Spirituosenvorräte, auch endlich wieder, nach Thailand, einen Whisky genießen. Dann gabs noch “Hot Fuzz” als Filmchen zum Einschlafen. Morgens hab ich dann auf dem Baugerüst vom frisch renovierten Balkon gesessen, und mit Blick auf den Strand ein Käffchen getrunken. Ja, so lässts sich leben;) Zurück in meinem wahren zu Hause verbrachte ich meine Zeit mit warten. Rudy tat gut daran, die Fertigstellung meines Autos immer weiter herauszuzögern. Am Samstag abend um 7 Uhr war es dann endlich soweit. Ich konnte mein Auto abholen. Vorher gabs kleinere Diskussionen und mal wieder Geschichten aus Italien. Nebenbei hat er mir noch sein High-Tech Geländewagen und seine Munition für seine Gewehre gezeigt. Da weiß man worin man hier investiert. Naja, der Motor läuft erstaunlich gut und leise, mehr kann ich nicht verlangen. Mit 1700 Dollar war es dann auch nicht gerade billig. Nun geht es an die Schadensbegrenzung, sprich den Verkauf des Autos. Gestern habe ich in so ziemlich jedem Hostel meine Auto-Flyer verteilt, auch auf den Ampelmasten und ebenso im Internet Anzeigen geschaltet. Vielmehr kann ich nun nicht mehr machen, außer ab und zu die Flyer checken und aktualisieren, bald mit dem Preis runtergehen und einfach hoffen, dass irgendjemand dieses Auto kaufen will. Die Zeit rennt, ich hab noch 2 Wochen, nicht viel, wenn man bedenkt, dass so manch einer 5 oder 6 Wochen wartet, ehe er sein Auto los wird. Gestern abend wurde mit Frank, der aus Adelaide hergefahren ist, da er noch immer auf seinen Arbeitseinsatz wartet, und dem Neuen in meinem Bekanntenkreis, Hagen (Oh man, 2 Sachsen!!!;)), nochmal ordentlich gefeiert. Einzelheiten nur auf Anfrage.
Maria ist heute auf nach Dänemark. Der Abschied war nicht so herzlich, da wir uns am gestrigen Tag etwas angemault haben. Mir auch egal;) Da der Frank seine Zeit hier nutzen will und heute in die Blue Mountains fährt und ich, obwohl ich dort schon war, nix Besseres zu tun habe, schließe ich mich ihm und besagtem Hagen an. Die nächsten 3 Tage gehts wieder ans Wandern, endlich wieder aktiv! In 1 Stunde gehts los, ich wünsche euch wärmere Temperaturen und mehr Sonne und man sieht sich ja bald!

See Ya!!

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